Das Re-Use Game: vom Prototyp zum Lernspiel
Wer gewinnt beim Bauen der Zukunft? Nicht unbedingt das Team mit dem grössten Budget, sondern dasjenige, das Ressourcen klug nutzt. Das ist die Grundidee des Re-Use Game.
So funktioniert das Spiel
Die Teilnehmenden übernehmen die Rolle von Planungsbüros und setzen gemeinsam ein Bauprojekt um. Runde für Runde entscheiden sie: neue Bauteile kaufen oder bestehende wiederverwenden? Kosten sparen oder CO₂ reduzieren? Dabei unterscheiden sie Bauteile aus Holz, Beton und Stahl nach Eigenschaften und Wiederverwendbarkeit. So wird sichtbar, was in der Praxis oft abstrakt bleibt: Zielkonflikte, Risiken und Chancen. Re-Use ist nicht einfach die «nachhaltigere Option». Es braucht Planung, Zusammenarbeit und manchmal etwas Mut.
Vom Prototyp zum fertigen Spiel
Die Idee stammt aus einem Projekt der ZHAW und einem realen Bauprojekt aus Winterthur. Gemeinsam mit der ZHAW als Fachpartnerin und game solution ag als Umsetzungspartnerin haben wir daraus ein Spiel für die überbetrieblichen Kurse (ÜK) entwickelt, eingebettet in einen Workshop.
Der Prototyp wurde früh und mehrfach getestet. An der Swissbau im Januar 2026 konnten Besucher:innen ihn am Stand der nomol ag ausprobieren. An der Jahresversammlung von Constructa im März spielten Lehrpersonen ihn vor Ort und gaben weitere Rückmeldungen. Diese sind in die finale Version eingeflossen.

Eine Spielrunde dauert rund 90 Minuten, plus Einführung und gemeinsame Auswertung, für Gruppen von 6 bis 8 Personen. Das Spiel eignet sich für ÜK, Berufsfachschulen und Weiterbildungen. Es lässt sich gut mit unseren digitalen Kursen für Zeichner:innen EFZ kombinieren.

Lernziele, Eckdaten und Kontakt: Re-Use Game
